Weltherztag

Herzgesundheit geht uns alle an: Anlässlich des Weltherztages am 29. September rückt die Österreichische Kardiologische Gesellschaft (ÖKG) die Herz-Kreislauf-Gesundheit in Österreich in den Mittelpunkt. Bei der Pressekonferenz „Safe Hearts Austria – Herzgesundheit mit Zukunft“ am 28. September wurden konkrete Maßnahmen vorgestellt, mit denen Österreich Prävention, Früherkennung und Versorgung nachhaltig stärken kann.

Herz-Kreislauf-Erkrankungen sind in Österreich weiterhin die häufigste Todesursache. Rund alle 17 Minuten stirbt in Österreich ein Mensch an den Folgen einer Herz-Kreislauf-Erkrankung. Im Jahr 2024 entfielen rund 34 Prozent aller Todesfälle auf Herz-Kreislauf-Erkrankungen.

Fünf konkrete Schritte für mehr Herzgesundheit

Unter dem Titel „Mit Herz in eine gesunde Zukunft: gemeinsam gegen Herz-Kreislauf-Erkrankungen“ hat die ÖKG fünf Handlungsempfehlungen präsentiert. Sie sollen dazu beitragen, die Ziele des europäischen Safe Hearts Plan bis 2035 auch in Österreich konsequent umzusetzen.

Die „Big Five“ der ÖKG:

  1. Herzgesundheit nachhaltig als prioritäres Public-Health-Thema verankern
  2. Das Bewusstsein für Herz-Kreislauf-Gesundheit in der Bevölkerung stärken
  3. Die Vorsorgeuntersuchung mit Fokus auf kardiovaskuläre Risikofaktoren und Früherkennung modernisieren
  4. Ein digitales Herzgesundheitsmanagement – „Mein Herzplan“ – etablieren
  5. Vernetzte Dokumentation und standardisierte Qualitätsdaten ermöglichen und einen österreichischen Herzreport entwickeln.
Herzgesundheit beginnt im Alltag

Neben gesundheitspolitischen und strukturellen Maßnahmen spielt auch das eigene Verhalten eine wichtige Rolle. Regelmäßige Bewegung, ausgewogene Ernährung, ausreichend Schlaf, weniger Stress und der Verzicht auf Tabakkonsum können zur Herzgesundheit beitragen.

Ein wichtiger Ansatz ist dabei „Know your numbers“: Wer seine Werte wie Blutdruck, Cholesterin und Blutzucker sowie die eigenen Risikofaktoren kennt, kann gesundheitliche Risiken frühzeitig erkennen und gezielter handeln.

Frauenherzen stärker in den Fokus

Herz-Kreislauf-Erkrankungen sind auch bei Frauen die häufigste Todesursache. Gleichzeitig werden Erkrankungen bei Frauen laut ÖKG häufig später erkannt und seltener leitliniengerecht behandelt. Deshalb fordert die Fachgesellschaft, geschlechts- und altersspezifische Unterschiede stärker in Prävention, Diagnostik und Versorgung zu berücksichtigen.

Gemeinsam für eine herzgesunde Zukunft

Bei der Pressekonferenz betonten ÖKG-Präsident Univ.-Prof. Dr. Daniel Scherr, Assoc. Prof. Priv.-Doz. Mag. Dr. Lukas Fiedler und Dr.in Lara Vadlau die Bedeutung eines gemeinsamen Vorgehens. Herzgesundheit soll dabei nicht nur als medizinisches Thema verstanden werden, sondern als gemeinsame Aufgabe von Politik, Gesundheitssystem, Fachgesellschaften und Bevölkerung.

Der Weltherztag 2026 steht damit im Zeichen eines klaren Ziels: mehr Prävention, frühere Erkennung und eine besser vernetzte Versorgung – für ein herzgesundes Österreich.

Safe Hearts Austria – Mit Herz in eine gesunde Zukunft.

Weltherztag

Herzgesundheit geht uns alle an: Anlässlich des Weltherztages am 29. September rückt die Österreichische Kardiologische Gesellschaft (ÖKG) die Herz-Kreislauf-Gesundheit in Österreich in den Mittelpunkt. Bei der Pressekonferenz „Safe Hearts Austria – Herzgesundheit mit Zukunft“ am 28. September wurden konkrete Maßnahmen vorgestellt, mit denen Österreich Prävention, Früherkennung und Versorgung nachhaltig stärken kann.

Herz-Kreislauf-Erkrankungen sind in Österreich weiterhin die häufigste Todesursache. Rund alle 17 Minuten stirbt in Österreich ein Mensch an den Folgen einer Herz-Kreislauf-Erkrankung. Im Jahr 2024 entfielen rund 34 Prozent aller Todesfälle auf Herz-Kreislauf-Erkrankungen.

Fünf konkrete Schritte für mehr Herzgesundheit

Unter dem Titel „Mit Herz in eine gesunde Zukunft: gemeinsam gegen Herz-Kreislauf-Erkrankungen“ hat die ÖKG fünf Handlungsempfehlungen präsentiert. Sie sollen dazu beitragen, die Ziele des europäischen Safe Hearts Plan bis 2035 auch in Österreich konsequent umzusetzen.

Die „Big Five“ der ÖKG:

  1. Herzgesundheit nachhaltig als prioritäres Public-Health-Thema verankern
  2. Das Bewusstsein für Herz-Kreislauf-Gesundheit in der Bevölkerung stärken
  3. Die Vorsorgeuntersuchung mit Fokus auf kardiovaskuläre Risikofaktoren und Früherkennung modernisieren
  4. Ein digitales Herzgesundheitsmanagement – „Mein Herzplan“ – etablieren
  5. Vernetzte Dokumentation und standardisierte Qualitätsdaten ermöglichen und einen österreichischen Herzreport entwickeln.
Herzgesundheit beginnt im Alltag

Neben gesundheitspolitischen und strukturellen Maßnahmen spielt auch das eigene Verhalten eine wichtige Rolle. Regelmäßige Bewegung, ausgewogene Ernährung, ausreichend Schlaf, weniger Stress und der Verzicht auf Tabakkonsum können zur Herzgesundheit beitragen.

Ein wichtiger Ansatz ist dabei „Know your numbers“: Wer seine Werte wie Blutdruck, Cholesterin und Blutzucker sowie die eigenen Risikofaktoren kennt, kann gesundheitliche Risiken frühzeitig erkennen und gezielter handeln.

Frauenherzen stärker in den Fokus

Herz-Kreislauf-Erkrankungen sind auch bei Frauen die häufigste Todesursache. Gleichzeitig werden Erkrankungen bei Frauen laut ÖKG häufig später erkannt und seltener leitliniengerecht behandelt. Deshalb fordert die Fachgesellschaft, geschlechts- und altersspezifische Unterschiede stärker in Prävention, Diagnostik und Versorgung zu berücksichtigen.

Gemeinsam für eine herzgesunde Zukunft

Bei der Pressekonferenz betonten ÖKG-Präsident Univ.-Prof. Dr. Daniel Scherr, Assoc. Prof. Priv.-Doz. Mag. Dr. Lukas Fiedler und Dr.in Lara Vadlau die Bedeutung eines gemeinsamen Vorgehens. Herzgesundheit soll dabei nicht nur als medizinisches Thema verstanden werden, sondern als gemeinsame Aufgabe von Politik, Gesundheitssystem, Fachgesellschaften und Bevölkerung.

Der Weltherztag 2026 steht damit im Zeichen eines klaren Ziels: mehr Prävention, frühere Erkennung und eine besser vernetzte Versorgung – für ein herzgesundes Österreich.

Safe Hearts Austria – Mit Herz in eine gesunde Zukunft.